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Auf Einladung des Antifaschistischen Arbeitskreises Detmold war der AfD Kritiker und Soziologe Andreas Kemper aus Münster in Detmold zu Gast. Die Veranstaltung erfreute sich vieler BesucherInnen; Störungsversuche anwesender AfD-Funktionäre taten der interessanten Veranstaltung keinen Abbruch - im Gegenteil, die Anwesenden erhielten so einen guten Einblick in das Ausblenden der AfD-ler der unsozialen und rassistischen Programmbestandteile dieser Partei.

Eine Insiderin zur AfD: „Der Zustand, in dem sich die AfD befindet, hat für mich nichts mehr mit Konservatismus zu tun, das ist gelebte Fremdenfeindlichkeit. Ich befürchte, dass einige Wähler das nicht ernst nehmen.“

Genauso sieht es auch Volker Wiemann vom Antifaschistischen Arbeitskreis: „Wenn man im Programm der AfD sieht, dass diese den Klimawandel leugnet, den Kohleabbau verlängern und die Atomkraftwerke über das Jahr 2022 betreiben will – ganz zu schweigen vom Festhalten an der Dieseltechnologie – fragt man sich doch, ob die Wähler dies wirklich wissen. Sicher ist, das durch ein Leugnen des Klimawandels das Klima sich keineswegs verbessert und die Atomkraftwerke durch einen Weiterbetrieb nicht sicherer werden.“

Der Arbeitskreis hat darum im Vorfeld der Veranstaltung in Detmolder Ortsteilen mit besonders hohem AfD-Wähleranteil Plakate aufgehängt, in dem die Wählerinnen und Wähler der AfD aufgefordert werden, über diese Widersprüche nach zu denken. Beispielsweise wurde plakatiert: „AfD fordert Einführung der Wehrpflicht – Denk mal – Für den Frieden?“ oder „AfD fordert Abschaffung der Gleichstellungsbeauftragten – Denk mal – Die Frau schweige in der Gemeinde?“.

 

Die Veranstaltung wurde von der "Detmolder Alternative" unterstützt.

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