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Bunte und vielfältige Aktion gegen geplante Demo

Der „Antifaschistische Arbeitskreis Detmold“ rief gemeinsam mit anderen Gruppen und Organisationen anlässlich des Aufmarsches eines obskuren „lippischen Bündnisses(Vereinigte Bürgerwehren“)“ auf, mit bunten und vielfältigen Aktionen deutlich zu machen, dass Flüchtlinge in Detmold willkommen sind. Einem kleinen Häufchen rassistisch orientierter Menschen der so genannten "Vereinigten Bürgerwehr" wurde damit unmissverständlich klar gemacht: Für Rassisten ist kein Platz in Detmold!

Viele Detmolder Bürgerinnen und Bürger haben sich damit eindeutig positioniert und sich schützend vor die Flüchtlinge gestellt, denn die Rechtspopulisten und Nazis hatten eine Demo zur Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge geplant, auf die sie jedoch wegen ihrer verschwindend geringen Anzahl verzichteten. "Nur mit unserem solidarischen Verhalten und mit entschiedenem Protest gegen solche Aufmärsche können wir deutlich machen, dass wir Rassismus als menschenverachtende Ideologie ablehnen", so Volker Wiemann vom Antifaschistischen Arbeitskreis Detmold.  (2016)

Auschwitz - Niemals vergessen!

Der "Antifaschistische Arbeitskreis Detmold" lud mit Unterstützung der Wählerinitiative "Detmolder Alternative" zu einer Filmveranstaltung ein: Gezeigt wurde ein Dokumentarfilm über den Lüneburger Auschwitz-Prozess im Jahre 2015 und Ausschnitte einer Doku über das Vernichtungslager Auschwitz, in dem die Nazis mehr als eine Million Menschen ermordet haben. Gefragt wurde auch nach den Lehren, die aus diesen unvorstellbaren Verbrechen für heute gezogen werden müssen. (2016)

Herr Bürgermeister, meine Damen und Herren im Rat, der Haushalt für das Jahr 2016 ist gekennzeichnet durch Einsparungen in Höhe von 6,2 Mio. Euro. Durch Konsolidierungsmaßnahmen im Bereich  der Verwaltung, Aufwandsreduzierungen in den Bereichen der Straßenunterhaltung, Gebäude- und Grundstücksunterhaltung, Reduzierung des kommunalen Anteils  am Betriebskostenaufwand  Kita und OGS durch Anpassung der Elternbeiträge,    Reduzierung von freiwilligen Leistungen  für Kultur und Soziales um 1,5 % von 9,5 Mio. Euro Gesamtvolumen,  Einsparungen im politischen Bereich und gleichzeitiger Erhöhung der Grund -und Gewerbesteuer  haben den Haushalt  für das Haushaltsjahr 2016 ausgeglichen.  Die Gefahr einer Haushaltssicherung ist damit erst mal für das neue Haushaltsjahr gebannt. Aber meine Damen und Herren, machen wir uns nichts vor: Wir werden auch in den nächsten Jah...

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Eine Veranstaltung des "Antifaschistischen Arbeitskreises Detmold" mit Unterstützung der "Detmolder Alternative".

In dem „Aufruf gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit“, der von vielen hundert Menschen aus Lippe unterzeichnet wurde, heißt es u.a.:

„Wir sind wütend und traurig über zunehmenden Rassismus und Fremdenfeindlichkeit wie er sich zum Beispiel in den zahlreichen Brandanschlägen auf Flüchtlingswohnheime und in der so genannten Pegida-Bewegung äußert.  Wir alle sind aufgefordert, Verantwortung für das Schicksal  von Einwanderinnen,  Einwanderern und Flüchtlingen in unserer Mitte zu übernehmen.“ 

Wo sich Vorurteile gegen Menschen richten, nur weil sie EinwanderInnen und Flüchtlinge sind, wird die Würde dieser Menschen verletzt. Wie schnell fremdenfeindliches, rassistisches Gedankengut in Gewalt gegen Menschen umschlagen kann, zeigen die Brandanschläge auf Flüchtlingswohnheime  in den letzten Jahren. Wir alle sind mitverantwortlich, wenn menschenfeindliche Ideen sich weiter ausbreiten können. Wir nehmen das Menschenrecht in Artikel eins Grundgesetz ernst „Die Würde des Menschen ist unantastbar“.  Gegenüber den verfolgten Menschen erklären wir uns bereit, sie jederzeit vor Angriffen und Diskriminierungen zu schützen.

Der Vortrag bot die Möglichkeit, sich kritisch mit der eigenen Erziehung auseinanderzusetzen, die oft unbemerkt geprägt war von rassistischen Elementen und Vorurteilen; gleichzeitig eröffnete sich die Chance unser Wissen über Menschen anderer Hautfarbe und deren Alltagserfahrungen mit Rassismus in der bundesdeutschen Gesellschaft zu erweitern. „Wir hoffen mit diesem Vortrag viele Menschen motiviert zu haben, nicht mehr schweigend Rassismus zu dulden, sondern im Alltag auch etwas zu tun“, so Volker Wiemann vom Antifaschistischen Arbeitskreis Detmold zum Ziel der Veranstaltung.

Wir richten uns gegen jede Art von Fremdenfeindlichkeit im Alltag. Dabei geht es nicht nur um das in der Erziehung vermittelte Bild  von Menschen mit schwarzer Hautfarbe, sondern auch um Rassismus als Mittel, um Macht auszuüben und den alltäglichen Rassismus in der Bundesrepublik. Auch heute noch ist beispielsweise das weiße Bild von schwarzen Menschen sehr vorurteilsbehaftet. Auch heute gibt es – leider – immer wieder z.B. auch an Stammtischen rassistische Parolen, denen wir Einhalt gebieten müssen. (2015)