Hochgeladene Bilddatei     Hochgeladene Bilddatei

 Di. 01.09.2020, 20 h, "Frauengleichberechtigung: Jetzt! Sofort!

 Vortrag mit Gisela Notz, Autorin, Berlin, Stadthalle(kl. Saal)

 

 

Mi. 09.09.2020, 20 h, "Mit dem Elektroauto in die Sackgasse- Was hilft wirklich gegen die Klimakatastrophe?" Vortrag  mit Winfried Wolf, Autor, Berlin . Stadthalle (kl. Saal)

______________________________________________________________________________________

Info-Stände: Sa. bis 12.09.2020 von 10 - 13 h Fußgängerz., Lange Str. 31/33

____________________________________________________________________

Hinweis: Veranstaltung des „Antifaschistischen Arbeitskreises Detmold:

Mi. 26.08.2020, 20 h, Die AfD ist nicht wählbar- Wir sagen warum Stadthalle, Kleiner Saal, Vortrag mit  Andreas Kemper, Soziologe, Autor, Münster

 

Detmolder Alternative wählen!

Die Detmolder Alternative ist entstanden aus der Bewegung gegen Hartz IV. Seit 2004 ist die Wählerinitiative auch im Detmolder Stadtrat vertreten.

Was haben wir dort erreicht bzw. mit angestoßen?

·        Das Mobiticket für den Bus

·    Erhalt von Bäumen auf dem Marktplatz

·    Keine Ausweitung der Sonntags-Öffnungszeiten

·    Aberkennung der Ehrenbürgerwürde von Germanenforscher und Nazi „Teudt“.

·    Rehabilitierung von Frauen, die als „Hexen“ verfolgt wurden

·    Ansiedlung eines Lebensmittelmarktes in der Innenstadt

Aktivitäten außerhalb des Stadtrates:

·        Aktionen für mehr soziale Gerechtigkeit

·        Engagement für den Frieden und gegen den Krieg  zum Beispiel in Afghanistan

·        Unterstützung des Verbotes gegen die Neonazis der HDJ

·        Unterstützung von Protesten gegen Abschiebung verfolgter Geflüchteter

·        Protest gegen unsinnige Projekte wie den Wallgrabenumbau oder ein neues Parkhaus

Unsere Forderungen:

·   Arbeitsplätze im sozialen und ökologischen Bereich in Detmold schaffen!

·   Mehr soziale Gerechtigkeit in Detmold: Ausweitung des Sozialpasses und kostenloses Mobiticket!

·   Das Klima retten: Ausweitung eines kostenfreien Busverkehrs! Fahrradverkehr fördern! Förderung erneuerbarer Energien!

·   Mehr selbst bestimmte Freizeitmöglichkeiten und mehr Mitspracherechte  für Kinder und Jugendliche!

·   Erhalt der „alten Pauline“!

·   Für ein gläsernes Rathaus: Mehr Informationen und mehr Beteiligung für Alle!

·   Senne ohne Militär – Ja zum Nationalpark!

·   Förderung einer unabhängigen Beratungsstelle für Sozialhilfe– und „Hartz IV -  Berechtigte

·   Erhalt der Detmolder Freibäder

  • Kein Gewerbegebiet Balbrede - Erhalt der Natur!
  • Wiedereinführung der Detmolder Baumschutzsatzung
  • Keine Baumfällungen auf dem Kaiser-Wilhelm-Platz!

 

·        ... Und vieles mehr!

Wir brauchen noch viele aktive MitstreiterInnen: Kommen Sie/kommt ihr doch einfach mal vorbei! Wir freuen uns!

Und – nicht vergessen – Sie haben bei Kommunalwahlen als WählerIn es in der Hand, dass unsere erfolgreiche Ratsarbeit fortgesetzt wird.


Detmold und Lippe bleiben bunt!

Gut besuchte Kundgebung am 21.2.2020

Auf Initiative des "Antifaschistischen Arbeitskreises Detmold" fand in Detmold auf dem Marktplatz eine Aktion anlässlich der rassistischen neun Morde in Hanau statt.

„Als erstes gehört unsere Solidarität den Opfern – alle mit Migrationshintergrund -  dieses feigen rassistischen Anschlages,“ so Volker Wiemann vom Arbeitskreis. Mit der Kundgebung soll deutlich gemacht werden, dass es höchste Zeit ist, der sich oft islamfeindlich und rassistisch gebenden Propaganda, entschiedenen, demokratischen Widerstand entgegen zu setzen.  Nur durch rassistische Parolen, die in Augen dieser Täter von der Gesellschaft scheinbar  - besonders auch im Internet - geduldet werden, fühlen sich diese Rassisten ermutigt, ihre Taten zu begehen. Dies war im Falle der rassistischen Terrorzelle des NSU so, genauso wie im Fall des Regierungspräsidenten Lübke aus Kassel und dem Terroranschlag von Halle im letzten Jahr.

Es geht darum klar zu stellen, dass Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in einem bunten Detmold keinen Platz haben. Jeder von uns ist gefordert, sich dem menschenfeindlichen Gedankengut des Rassismus entgegen zu stellen und Geflüchteten sowie Menschen mit Migrationshintergrund  weiterhin zu signalisieren - ihr seid willkommen!

„ Wir richten uns gegen jede Art von Fremdenfeindlichkeit im Alltag. Dazu gehört auch unsere Unterstützung von Aktivitäten gegen Neonazis, die NPD oder die AfD; immer wieder äußern sich besonders Mitglieder dieser Gruppen fremdenfeindlich oder rassistisch. Wir Detmolderinnen und Detmolder wollen, dass Menschen, die bei uns Zuflucht suchen vor Bürgerkrieg, Terror, Hunger und Verfolgung, hier unter menschenwürdigen Lebensbedingungen und in Sicherheit leben können. Dazu gehört auch, dass Geflüchtete nicht an der Grenze zurückgewiesen werden, sie ein faires Asylverfahren bekommen und in menschenwürdigen Häusern leben können. Wir wenden uns  auf Grundlage der Genfer Flüchtlingskonvention gegen Abschiebungen in Länder, in denen Geflüchtete an Leib, Leben oder Freiheit gefährdet sind. Wir Detmolderinnen und Detmolder wollen aktiv gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit vorgehen.“

Redebeiträge gab es neben dem „Antifaschistischen Arbeitskreis Detmold“ vom Detmolder Bürgermeister Rainer Heller, von einem Vertreter der Flüchtlingshilfe Lippe, dem Afghanischen Kulturverein, eines Moscheevereins und engagierten Einzelpersonen.

 

Genauso wie beim letzten Streik wurde auch dieses Mal der Klimastreik unterstützt. Die Detmolder Alternative lud alle Aktiven und andere intresierte Menschen ein, gemeinsam über eine Detmolder Strategie zur C02-Reduzierung zu diskutieren.

Solidarisch Handeln und Leben –

Menschen mit wenig Einkommen nicht zurück lassen!

 Der Detmold-Pass wird wie folgt ausgeweitet:

Die Nutzung der Stadtbücherei zum Preis von 1,- € pro Jahr.

Im Aqualip gibt es stark ermäßigten Eintritt: Kurzzeittarif Einzelkarte: 2,- € und Zehnerkarte: 20,- € (Abstimmung mit Stadtwerke GmbH!)

Weihnachtsbeihilfe in Höhe von 70,- € (Haushaltsvorstand) bzw. 50,- € (Haushaltsangehörige)

Die Einführung von 1,-Euro Fahrscheinen(Einzelfahrt) für Detmold-Pass InhaberInnen sowie ein 10,-Euro Monatsticket für diesen Personenkreis.

Die Antragsberechtigten werden  per Post informiert (Faltblatt an alle Haushalte).

 Die Stadt finanziert eine unabhängige Beratungsstelle „Widerspruch“ nach dem Vorbild der Stadt Bielefeld, die dort Beratung für wenig Verdienende, Arbeitslose und SozialpassinhaberInnen durchführt. Dafür werden 70.000,- € pro Jahr bereitgestellt (für Personal- und Sachkosten).

Die Stadt Detmold erstellt jährlich einen Bericht zur sozialen Lage (zu sozialen Lebenslagen und Sozialleistungen) in Detmold.                               

Begründung zu1. „Ausweitung Detmold-Pass“:

Arbeitslosengeld II. – BezieherInnen werden besonders hart von Einkommenseinbußen getroffen; insofern ist es nur logisch, zumindest in Ansätzen zu versuchen, diese Menschen vor Ausgrenzung zu bewahren.

Ein zusätzliches Problem ist die Diskrepanz zwischen den Antragsberechtigten für  den Detmold-Pass und denen, die z.Zt. einen Antrag stellen. Durch einen größeren Bekanntheitsgrad könnten hier wesentlich mehr Berechtigte in den Kreis der Detmold-Pass-InhaberInnen aufgenommen werden. Darum ist eine Information an alle Haushalte wichtig.

 Begründung zu 2. „Stelle Widerspruch“:

Arbeitslosigkeit, aber auch die wachsende Armut durch Krankheit, Behinderung, alleinige Kindererziehung u.v.m. lassen den Bedarf an umfassender und parteilicher Beratung und Information immer größer werden:  Notwendig sind darum Beratungsgespräche zu Fragen und Problemen rund um Arbeitslosengeld I und II, Sozialhilfe, Grundsicherung, Wohngeld und anderen Sozialleistungen.

Der Verein „Widerspruch e.V.“ in Bielefeld berät Menschen seit Jahren erfolgreich in allen Fragen rund um Sozialhilfe und Arbeitslosengeld I. und II.

Eine solche Einrichtung fehlt in Detmold; es wäre somit eine wichtige Bereicherung für alle Menschen, die auf diese Leistungen angewiesen sind.

 Begründung zu 3.: Bericht zur sozialen Lage (zu sozialen Lebenslagen und Sozialleistungen) in Detmold

Vorbild könnte der Sozialbericht der Stadt Bielefeld sein. [Siehe dazu im Internet: Bericht „Lebenslagen und soziale Leistungen 2017/2018"-Vorgestellt am 22. Januar 2019 ]

Nur wer ein genaues Bild über die soziale Lage der Bevölkerung hat, kann entsprechend reagieren,  die entsprechenden kommunalpolitischen Ziele bedarfsgerecht formulieren,  sowie diese fundiert umsetzen. Genaue Zahlen sind die Voraussetzung für eine fundierte Planung.

 Anträge für eine klimafreundliche Stadt:

1. Die Stadt verzichtet ab sofort auf den Neubau von Parkhäusern und PKW-Abstellflächen

2  Nach Abriss des Parkhauses Lustgarten plant die Stadt Detmold dort eine grüne Oase mit Werreerlebnisflächen und Gastronomie.

3. Die Gebühren fürs Parken werden stetig erhöht.

4.  Der Radverkehr wird verstärkt gefördert: Schnellere Umsetzung der geplanten Radrouten, mehr Ausweisung von Fahrradstraßen, Planung mehrerer Fahrradringe um Detmold zur besseren Vernetzung der Routen, verstärkte Aktivierung von Flächen für den ausschließlichen Radverkehr, Radvorrangschaltungen an Ampeln, …

5. Ausweitung des ÖPNV: Dazu gehört u.a.: Verdichtung der Takte, Erschließung neuer KundInnen durch neue Linien (wenn notwendig), Engagement für Verbesserung des Bahnverkehrs mit Haltestellen in Remmighausen, Heidenoldendorf, Nienhagen …

6.  Mehr Grün in die Stadt: Förderung von Dachbegrünungen, Pflanzung von 1000 Bäumen pro Jahr (Schwerpunkt Innenstadt), Förderung von Fassadenbegrünungen, Verzicht auf die Fällung von Bäumen (Ausnahme: Gefahren durch absterbende Bäume)

Begründung: Alle diese vorgeschlagenen Maßnahmen sind notwendig, um die Klimaziele zu

erreichen.

 

Wir würden gerne mit Ihnen/Euch über unsere Anträge ins Gespräch kommen - Gibt es Fragen, Anregungen oder eine ganz andere Meinung? Seid herzlich eingeladen:

Termin: Di. 3.12.2019 um 19.30 Uhr im Treffpunkt, Friedrichstr. 15 in Detmold

1/7 Zur Seite 2 »